JURA STRAUß

STRAUßENFARM, NATUR- UND ERLEBNISHOF
 

DER VOGEL STRAUß

Auf unserer Farm leben afrikanische Strauße. Sie sind die größten Vögel auf der Welt. Ursprünglich leben sie in offener, trockener Landschaft mit sandigem oder felsigem Untergrund. Aber auch im Oberpfälzer Jura fühlen sie sich wohl. Sie leben bei uns auf Weiden mit extra gebauten Ställen. Strauße sind hauptsächlich Pflanzenfresser. Unsere Strauße finden auf ihren Weiden vor allem Luzerne und werden mit Kraftfutter wie Mais, Hafer, Weizen, Soja, Vitaminen und Calzium gefüttert. Wir legen Wert darauf, nur gentechnisch unveränderte Nahrung zu verwenden. Um die Nahrung im Magen zu zerkleinern fressen sie zusätzlich auch kleine Steine.


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Wie die Meisten wissen, sind Strauße sehr schnelle Läufer. Mit einem Schritt können sie über drei Meter überwinden und eine Geschwindigkeit von 65 Stundenkilometer erreichten. Strauße gehören zur Gattung der Laufvögel – Fliegen können sie nicht.

Ihre Füße, die jeweils nur zwei Zehen haben, sind gefährliche Waffen. Sie können Raubtiere – wie z.B. Löwen tödlich verletzen.

Strauße sind Rudeltiere und leben meist in Gruppen von zwei bis fünf Tieren zusammen. Aber auch bei Gruppen von 50 bis 100 Tieren fühlen sie sich wohl. Wir haben ein Zuchttrio und ein Zuchtquartett. Sie bestehen aus jeweils einem Hahn und zwei bzw. drei Hennen. Weiter haben wir ein Rudel mit „Halbstarken“ und ein Rudel mit den Jüngsten.


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Oft legen mehrere Hennen Ihre Eier im gleichen Nest ab. Tagsüber werden sie von der Henne bebrütet, nachts vom Hahn. Nach ca. 40 Tagen erblicken die Küken das Licht der Welt und können von Anfang an gut laufen.

In der freien Wildbahn halten sich Strauße meist in Gesellschaft anderer Tiere, wie z.B. Zebras und Antilopen auf. Sie warnen sich gegenseitig vor Gefahr.


Stecken Strauße wirklich ihren Kopf in den Sand?


Jeder kennt das Sprichwort: "Den Kopf in den Sand stecken"

Aber wo kommt es her?

Den Kopf in den Sand stecken ist eine Redewendung und bedeutet so viel wie: Eine drohende Gefahr nicht sehen wollen, die Augen vor unangenehmen Realitäten verschließen oder bestimmte Tatsachen einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen oder eine bevorstehende körperliche oder geistige unangenehme Arbeit nicht sehen wollen, also glatt zu ignorieren.

Bereits im Altertum sagte man dem Vogel Strauß fälschlicherweise nach, dass er bei Gefahr seinen Kopf unter die Flügel oder in den Sand stecke, um so einer Gefahr zu entgehen. Dieses sich immer noch hartnäckig haltende Gerücht geht darauf zurück, dass, wenn Strauße in ihrer natürlichen Umgebung etwas vom Boden aufheben, ihr Kopf durch eine Luftspiegelung nicht zu sehen ist, gänzlich hinter dem niedrigen Gras verschwindet, oder dass sie sich in Gefahrensituationen flach auf ihr Nest legen, um es zu tarnen. Dieses sieht dann aus gewisser Entfernung so aus, als stecke der Strauß seinen Kopf in den Sand.

Quelle: wikipedia